AKADEMIE DER SCHWARZEN ILLUSIONEN ZU TJOLMAR

 
Genauer Name der Akademie: Akademie der illusionären Phantasmagorien der schwarzen Schule zu
                                                Tjolmar
Spezialgebiet: Illusion
Ausrichtung: schwarz
Akademieleiter: Thelador Kenet
Zahl der Lehrmeister: 6
Zahl der Schüler: 20
 
Gründungsgeschichte: Die Akademie wurde erst 20 Hal, nach dem Abzug der Orks und somit sicheren Verhältnissen, von einigen Gildenmagiern gegründet. Ziel war es, eine den Illusionen zugewandte Schule zu errichten, deren Schüler keine Hemmungen haben, ihr Wissen auch gezielt einzusetzen. Die Gildenmagier (3 Schwarzmagier, Abgänger von Lowangen [Halle der Macht] und Zorgan; 2 Graumagier, Abgänger von Grangor) suchten sich daher Tjolmar aus – aufgrund der Nähe zu den Orks und des angeblichen Verrats ein selten besuchter Ort, fernab der Inquisition und zugleich als Mitglied des Svelltschen Städtebundes ein wirtschaftlich überlebensfähiger Ort.
Da 2 der Magier wohlhabend sind, war der Aufbau der Akademie (nicht zuletzt dank magischer Hilfe) schnell bewältigt und stand bereits im Sommer 21 Hal. Die Anerkennung der Akademie durch Punin [den Konvent] haben die Magier noch nicht erhalten, dies störte sie dennoch nicht, bereits Schüler aufzunehmen. Aufgrund einer lockeren Beziehung zu Lowangen ist den Schülern vorerst in Aussicht gestellt, entweder als persönliche Scholaren eines der Magiers oder als Abgänger der Lowanger Akademie deklariert zu werden.
22 Hal wurden die ersten Scholaren aufgenommen, 7 an der Zahl. Der Lehrplan wurde festgelegt und Thelador Kenet, ein Schwarzmagier aus Lowangen, zum Akademieleiter erhoben. Nach anfänglichen organisatorischen Problemen ist die Scholarenzahl mittlerweile auf 20 Schüler angewachsen, ein neuer Lehrer ist 25 Hal hinzugekommen.
 
Beschreibung: Die Akademie liegt westlich des Svellts und ist somit von der Stadt durch den Fluß getrennt. Dieser Standpunkt wurde gewählt, da er durch die Waldnähe sicherer vor den frühjährlichen Hochwassern ist.
Der Bau besteht aus einem dreistöckigen Hauptgebäude (wovon das Erdgeschoß aus Stein, die oberen aus Fachwerk) sowie dem Pferdestall. Außerdem hat die Akademie eine eigene Anlegestelle an der auch regelmäßig Lieferungen aus Lowangen ankommen. Zum Wald hin ist inzwischen ein eigener Kräutergarten entstanden, in dem nicht nur heilende und magische Kräuter gepflanzt werden, sondern auch das ein oder andere bewußtseinserweiternde Rauschkraut.
Nur wenig bekannt ist die großangelegte Kelleranlage, die die Ausmaße des Fundaments überschreitet. Grund dafür mag auch sein, daß der neue Lehrer Abgänger der Rashduler Akademie ist, sich in seinem späteren Leben aber dem linken Wege zuwandte...
 
VERÄNDERUNG DER STARTWERTE:
Talente: Die werdenden Adepten lernen von Anfang an als mehr zu scheinen als sie sind (Sich Verkleiden+1, Lügen+1). Aber durch die Lage der Akademie lernen sie auch den Umgang mit Pferd (Reiten+1) und Wasser (Schwimmen+1). Da man aber viel Wert auf die magische Ausbildung legt (Magiekunde+1), wird das Training mit Kampfstab und Dolch (Speere/Stäbe und Messer/Dolche je -1) relativ locker gesehen. Auch der „handwerkliche" Teil des             Magiestudiums wird sehr vernachlässigt (Alchimie-2), was die Adepten aber relativ locker sehen. Da in dieser Gegend selten ein freier Himmel ist, wird auch kaum Wert auf Astronomie gelegt (Sternkunde-1). Die Arbeit im Kräutergarten (Pflanzenkunde+1) macht sich bezahlt.
Zauberfertigkeiten: Da die Schüler von Beginn auf lernen nach mehr zu scheinen, als sie sind, hat neben der Illusion                               sowohl die Beherrschung (Bannbaladin+1, außerdem siehe Alte Formeln) als auch die Hellsicht (Penetrizzel+1, Sensibar+1, ev. In dein Trachten..., s. Besonderheiten) einige Bedeutung an der Akademie. Die Antimagie wird nach                              Lehrplan gelehrt, aufgrund eines besonderen Abkommens mit den Stadträten wird die Dämonologie nur theoretisch gelehrt (alle    Dämonenbeschwörungen-1). Elementarbeschwörungen sind gänzlich unbekannt (je -2). Einige Bewegungszauber hingegen haben hier sogar eigene Lehrgänge (Axxeleratus, Motoricus und Foramen                              je +2). Außerdem sind hier relativ wenig Elfenformeln (bis auf Fulminictus, Bannbaladin, Balsam und Illusionen alle -1) bekannt. Stattdessen findet man aber eine große Menge an satuarischen und druidischen Formeln, was mit den losen Kontakt mit so manchem Hexenzirkel und Druiden  zu begründen ist. Im Gebiet der Illusion sind übrigens alle Formeln (mit Ausnahme der schelmischen) bekannt (je +1 bis auf Haussprüche, mit Ausnahme von Blendwerk und Koboldgeschenk). Anzumerken ist auch noch, daß sich die klassischen Verwandlungen einer großen Beliebtheit erfreuen (Empathie, Körperkraft etc. je +1, s.a. Haussprüche).
Ansonsten hält man sich an den Lehrplan, allerdings haben die Schüler zu der gesamten Bibliothek Zugang, so daß sie sich viele gildenmagische Formeln und alle Illusionen (Ausnahme: Schelmenzauber) zugänglich machen können.
 
Haussprüche: Auris Nasus +2, Delicioso +1, Luciferi +2, Widerwille Ungemach +1, Illusionen Zerstören +1,                      Ignorantia +2, Charisma+1, Ohne Kamm +1, Visibili +1, Ohne Seife +1, Ohne Ahle +1
Alte Formeln: An der Schule ist der Memorabia Falsifir bekannt, er wird aber nur willensstarken (MU: 13+) Schülern zugänglich gemacht, dann aber richtig (+2).
Besonderheiten: Verschiedene andere Sprüche sind in der Bibliothek zu finden, in der weniger Folianten denn Dokumente und Schriftrollen aufbewahrt werden, und können im Selbststudium erlernt werden (nach Entscheid des Meisters, wenn vorhanden Verlust von 5 ZF pro zusätzlichem ZF–Punkt). Außerdem müssen Abgänger dieser Schule damit rechnen, von anderen Magiern immer belächelt zu werden (sind immerhin von einer Illusionsakademie der Bruderschaft der Wissenden). Den abgehenden Adepten werden neben Stab und erstem Zauberbuch auch ein leeres Buch mitgegeben. Die Schüler werden mit einem Bluteid dazu verpflichtet, ähnlich den Hesindegeweihten, all ihr Wissen, das sie über die Magie sammeln, in dieses Buch schreiben und vor ihrem Tode der Akademie zukommen zu lassen. Dies soll dem Erhalt magischen Wissens dienen.
Bislang habe drei Jahrgänge die Ausbildung absolviert. Diese sind bislang aufgrund fehlender Anerkennung der Akademie als persönliche Schüler der Lehrer deklariert.
 
 
Autor: Benjamin Scala. Geschrieben irgendwann ’98, überarbeitet am 29.12.98 .
 
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Der Autor behält sich vor, jederzeit Änderungen ohne Ankündigung am Produkt vorzunehmen. Dieses Produkt erhebt nicht den Anspruch, irgendeinen Zweck zu erfüllen. So wird z.B. eine Neuordnung des Codex Cantiones zu einer sofortigen Nachbearbeitung der ZF–Änderungen führen.